Kombinierte Geschichte

1970 schuf Opel eine neue Kombi-Generation, die – ungeachtet ihrer Bedeutung als Lastesel – vor allem auf reine Familien- und Freizeitaktivitäten abzielte und sich durch sportliche und mehr Lifestyle-orientierte Merkmale auszeichnete.

Einen ersten Hinweis hatte Opel bereits 1968 auf dem Genfer Autosalon mit der Studie „Commodore Voyage“ gegeben: Dieser große Kombi besaß ein spezielles, holzähnliches Außendekor als Reminiszenz an die amerikanischen „Woodies“. Obwohl die Studie nie in Serie ging, öffnete sie die Türen für neue Experimente bei Opel Styling, wie das Design-Center seinerzeit hieß. Die Designer arbeiteten in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren an verschiedenen schnittigen, eleganten und nahezu serienreifen Kombis. Sie alle liefen unter der Bezeichnung „Voyage“, um die Freizeit-orientierte und deutlich luxuriösere Ausführung zu unterstreichen. Lastesel waren out und die Zeit war reif für eine neue Kombi-Generation, die wie selbstverständlich üppiges Platzangebot und Luxus mit großen Fenstern für ein gutes Raumgefühl kombinierte.

Das Konzept kam 1970 als Ascona Voyage auf den Markt und verfügte auf Wunsch über eine charakteristische Seitenverkleidung im Holzlook. Der Voyage illustrierte mit seiner Typbezeichnung deutlich, wohin die Reise ging: Der Kombi hatte als ausschließliches Handwerker-Mobil endgültig ausgedient.

Mit dem Astra Sports Tourer schließt sich der Kreis im Oktober.

PS: Die Geschichte des Kadett-B-Caravan-Gespann auf unserem Aufmacherfoto zeigen wir Euch in einer der nächsten flash-Ausgaben.

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