Top-Story im November: Darauf einen Jägermeister!

1975er Porsche 911 S 2,7 Coupé, Aufbau im Stil des 1974/75er Jägermeister-Carrera RSR

1975er Porsche 911 S 2,7 Coupé, Aufbau im Stil des 1974/75er Jägermeister-Carrera RSR

1975er Porsche 911 S 2,7 Coupé, Aufbau im Stil des 1974/75er Jägermeister-Carrera RSR

1975er Porsche 911 S 2,7 Coupé, Aufbau im Stil des 1974/75er Jägermeister-Carrera RSR

1975er Porsche 911 S 2,7 Coupé, Aufbau im Stil des 1974/75er Jägermeister-Carrera RSR

1975er Porsche 911 S 2,7 Coupé, Aufbau im Stil des 1974/75er Jägermeister-Carrera RSR

1975er Porsche 911 S 2,7 Coupé, Aufbau im Stil des 1974/75er Jägermeister-Carrera RSR

1975er Porsche 911 S 2,7 Coupé, Aufbau im Stil des 1974/75er Jägermeister-Carrera RSR

1975er 911 S 2,7 Coupé, Aufbau im Stil des 1974/75er Jägermeister-Carrera RSR

Im März 1974 erwarb der Braunschweiger Journalist Eckhard Schimpf für das Jägermeister Racing Team einen fabrikneuen Porsche Carrera RSR. 78.000 D-Mark stellte das Werk für die Wettbewerbsausführung gemäß FIA-Gruppe 4 in Rechnung. Es war gut angelegtes Geld, denn bis 1978 nahmen Schimpf und seine Mitfahrer an insgesamt 84 Rennen teil. Dem Verkauf schlossen sich Stationen in München, Hongkong und Oakland im US-Bundesstaat Kalifornien an. Nach einer unfallbedingten Restauration präsentiert sich das Fahrzeug seit einigen Jahren wieder im Auslieferungszustand. Davon soll die nun folgende Geschichte ebensowenig handeln wie von den anderen vier RSR, die Jägermeister in der Hausfarbe Orange lackieren ließ. Vielmehr galt unser Interesse einer Nachfertigung, die auf einem frühen G-Modell mit ursprünglich 175 PS basiert.

"Abgespaced!" - komplett verrückt: Mehr als das bringt Thomas Knoll nicht über die Lippen, wenn er auf den unverändert anhaltenden Wertzuwachs historischer Carrera RSR angesprochen wird. Auch die insgesamt fünf Exemplare im Orange der Kräuterlikör-Marke Jägermeister gehören dieser Kategorie an, sofern es sich um Originalfahrzeuge handelt. Legenden ranken sich um sie, was angesichts 37 langer Lebensjahre kein allzu großes Wunder darstellt. Ab März 1974 lieferte Porsche die meisten der 48 im Werk produzierten Wagen aus. Darüber hinaus wurde Kunden wie Porsche Kremer Racing in Köln die Möglichkeit eingeräumt, auf speziell vorbereiteten Rohkarossen ihre eigenen Fahrzeuge aufzubauen und Weiterentwicklung zu betreiben. Auf diese Weise entstand ein Jägermeister-Kremer-RSR, den Helmut Kelleners in der Deutschen Automobil-Rennsportmeisterschaft 1975 steuerte. Nach der Saison übernahm Edgar Doeren aus Wuppertal das Auto und lackierte es in Weiß mit Valvoline-Lettern in Blau und Rot um. Da er 1976 gegen die neuen 934 turbo auf verlorenem Posten stand, gab auch er den Kremer-RSR nach einer Saison weiter. 1977 glückte Edgar Doeren der Umstieg in einen 934 turbo (große Fortsetzungsgeschichte in PORSCHE SCENE 09/- und 10/2010). Im Bergrennsport setzte sich die Karriere des RSR fort, bis sich seine Spur verlor. Beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix 2006 auf dem Nürburgring kam Thomas Knoll zufällig mit dem 1975er Einsatzwagen der "Nas'" aus Moers in Berührung. Er verspürte die Faszination, die vom zuvor reaktivierten Grand Tourisme ausging und beschloss: "Ein RSR in Jägermeister-Orange – das wird unser nächstes Großprojekt, von dem wir jährlich ohnehin sechs bis sieben stemmen – kein restauriertes Original, dafür eine Replika im Kundenauftrag!"

Das war nur die Einleitung, die komplette Story finden Sie in der November-Printausgabe der PORSCHE SCENE – ab dem 14. Oktober 2011 im Zeitschriftenhandel!

Von: Carsten Krome | Fotos: Carsten Krome

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