Le Mans, Legenden: Porsche kehrt 2014 an die Sarthe zurück

Porsche 911 GT1 98 Le-Mans-Siegerwagen 1998

Erster des "Jahrhundertrennens": Der 911 GT1/98 bescherte Porsche im 50. Jahr des Bestehens den 16. und vorerst letzten Triumph in Le Mans

Porsche 911 GT1 98 Le-Mans-Siegerwagen 1998

Erster des "Jahrhundertrennens": Der 911 GT1/98 bescherte Porsche im 50. Jahr des Bestehens den 16. und vorerst letzten Triumph in Le Mans

Porsche 911 GT1 98 Le-Mans-Siegerwagen 1998

Erster des "Jahrhundertrennens": Der 911 GT1/98 bescherte Porsche im 50. Jahr des Bestehens den 16. und vorerst letzten Triumph in Le Mans

Porsche 911 GT1 98 Le-Mans-Siegerwagen 1998

Erster des "Jahrhundertrennens": Der 911 GT1/98 bescherte Porsche im 50. Jahr des Bestehens den 16. und vorerst letzten Triumph in Le Mans

Porsche 911 GT1 98 Le-Mans-Siegerwagen 1998

Erster des "Jahrhundertrennens": Der 911 GT1/98 bescherte Porsche im 50. Jahr des Bestehens den 16. und vorerst letzten Triumph in Le Mans

2014 kehrt Porsche werksseitig nach Le Mans zurück - Entwicklungsprogramm für neuen LMP1-Sportprototypen beschlossen

Werks-Auftrag: Der 17. Sieg soll her!

(30.06.2011) Der erste Einsatz des völlig neu entwickelten LMP1-Sportprototypen ist für das Jahr 2014 vorgesehen. Porsche ist mit 16 Gesamtsiegen der erfolgreichste Hersteller in Le Mans. Den ersten Porsche-Triumph holten Hans Herrmann und Richard Attwood 1970 mit dem legendären 917 Kurzheck. Der 16. und bis dato letzte Sieg gelang Laurent Aiello, Stéphane Ortelli und Allan McNish 1998 mit dem 911 GT1/98. Mit dem offenen Sportprototypen RS Spyder, der in den Jahren 2006 bis 2008 vom werksunterstützten Team Penske Racing in den USA und bis 2010 von einer Reihe weiterer Kundenteams weltweit mit großem Erfolg eingesetzt worden ist (sämtliche Details in unserem Webspecial unter folgendem Link: porsche-scene.de/information/top-themen/detailansicht/article/online-chronik-im-januar-2011-rs-spyder.html, Red.) setzte Porsche in der LMP2-Kategorie Maßstäbe. Bei den 24 Stunden von Le Mans 2008 und 2009 gelangen Klassensiege. "Mit dem RS Spyder haben wir gezeigt, dass unsere Motorsport-Ingenieure in Weissach Spitze sind“, sagte denn auch Wolfgang Hatz, neuer Vorstand für Forschung und Entwicklung der Porsche AG. "So hat beispielsweise die von uns (am 31. Juli 2008 auf dem Mid-Ohio Sports Car Course in Lexington/Ohio, Red.) erstmals in einem hochdrehenden Rennmotor (mit bis zu 11.000/min, Red.) eingesetzte Benzin-Direkteinspritzung DFI Maßstäbe in Sachen Performance und Effizienz gesetzt. Zuletzt haben wir mit dem 911 GT3 R Hybrid (Webspecial unter folgendem Link: porsche-scene.de/information/top-themen/detailansicht/article/webspecial-porsche-technologien.html, Red.) eine neue Antriebstechnologie renntauglich gemacht und eine erhebliche Verbrauchsreduzierung realisiert.“ Matthias Müller, Vorsitzender des Vorstandes der Porsche AG, betonte: "Motorsport war schon immer ein wesentlicher Bestandteil der Marke Porsche. Deshalb war es für uns nur eine Frage der Zeit, wieder mit einem Werks-Engagement in der ersten Liga des Rennsports mitzuspielen. Die Erfolge von Porsche bei den 24 Stunden von Le Mans sind unerreicht. Daran wollen wir anknüpfen und den 17. Gesamtsieg einfahren.“ Auch Porsche-Sportchef Hartmut Kristen zeigte sich bereit für eines der komplexesten Entwicklungsprogramme in der Firmengeschichte: "Wir freuen uns auf die Aufgabe, an neuen Technologien zu arbeiten und damit an die Erfolge des RS Spyder anzuknüpfen. Wir haben uns nach der Beendigung des werksunterstützen Sportprototypen-Programmes in der American Le Mans Series technologisch auf neuestem Informationsstand gehalten. Jetzt werden wir mit detaillierten Untersuchungen beginnen, um verschiedene Konzeptalternativen für unser neues Auto bewerten zu können. Diese hängen davon ab, wie das neue technische Reglement für das Jahr 2014 im Detail aussehen wird. Dieses Reglement ist für uns prinzipiell auch deshalb reizvoll, weil die Integration der Hybrid-Technologie in das Fahrzeugkonzept eine der möglichen Optionen ist.“ Ob der operative Einsatz nach Audi-Vorbild an einen professionellen Rennstall wie – im Falle Audis - Joest Racing vergeben wird, ist unklar. Mit fünf Porsche-Siegen beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring hat Manthey-Racing eine nachhaltige Empfehlung abgegeben. Im Exklusiv-Interview mit PORSCHE SCENE weist Teambesitzer Olaf Manthey denn auch auf einen wichtigen Aspekt hin: "Wir haben 1996 als Partner von Mercedes--Benz in der International Touringcar Series – oder kurz ITC – mit komplexen Technologien auf einem Niveau zu tun gehabt, das die Formel 1 zu keinem Zeitpunkt erreichte." Zudem war Manthey-Racing Einsatzpartner des 911 GT3 R Hybrid bei den 24-Stunden-Rennen Nürburgring 2010 und 2011. Im zweiten Teil unseres Interviews mit Olaf Manthey in PORSCHE SCENE 10/2011 werden wir mögliche Perspektiven exklusiv beleuchten.

Von: PORSCHE SCENE Newsroom | ck |GO

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