Happy Birthday, Derek Bell!

Neue deutsche Welle: Derek Bell durfte den Triumphzug der Porsche 956 bei den 24 Stunden von Le Mans anführen, das Werksteam errang einen Dreifachsieg

Neue deutsche Welle: Derek Bell durfte den Triumphzug der Porsche 956 bei den 24 Stunden von Le Mans anführen, das Werksteam errang einen Dreifachsieg

Porsche 956 mit der Chassis-Endnummer 002: Mit diesem Langheck-Coupé reüssierten Derek Bell und der Belgier Jacky Ickx bei den Stunden von Le Mans 1982

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Der letzte Erfolg beim Langstrecken-Klassiker: Noch einmal Platz eins für Bell/Hans-Joachim “Strietzel” Stuck/Al Holbert mit dem Rothmans-962C des Jahrgangs 1987

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“Amelia Island Concours d'Elegance” 2007: Bill Warner versammelte Original-Wagen aus Derek Bells Rennfahrerleben auf dem Rasen des Ritz-Carlton-Resorts bei Jacksonville

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Ex-Weltmeister Derek Bell feierte am 31. Oktober 2011 70. Geburtstag

Derek Reginald Bell MBE, einer der erfolgreichsten Werkspiloten der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, feierte am 31. Oktober 2011 seinen 70. Geburtstag. Der 1941 in Pinner in der englischen Grafschaft Middlesex, Großbritannien, geborene Rennfahrer gilt als einer der vielseitigsten und beliebtesten Vertreter seiner Zeit. Matthias Müller, Vorsitzender des Vorstands der Porsche AG, äußerte über den Jubilar: "Derek Bell hat mit Porsche Motorsportgeschichte geschrieben. Egal ob 917, 936 oder 956 – er war immer einer der schnellsten und vor allem zuverlässigsten Fahrer. Viermal hat Derek Bell für Porsche die 24 Stunden von Le Mans gewonnen. Zweimal holte er den Weltmeistertitel. Dafür gebührt ihm unser Dank und großer Respekt.“ Mit Porsche steht Derek Bell bis heute in engem Kontakt und nimmt für den Stuttgarter Sportwagenhersteller repräsentative Aufgaben wahr, wie zum Beispiel beim Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring oder beim diesjährigen Korso anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Automobils. Keine Frage, dass Derek Bell auch auf der Straße der Marke Porsche stets treu blieb: Bis heute ist er mit seinem roten 924 Carrera GTS aus dem Jahr 1981 in seiner Heimat an der englischen Südküste unterwegs.

Seine Fahrzeugwahl kommt nicht von ungefähr, schließlich pflegt Derek Bell zu dem Frontmotor-Konzept eine besondere Beziehung. 1980, mit dem 39. Geburtstag in Sichtweite, war der Sieger der 24 Stunden von Le Mans 1975 als Edelreservist für den Amerikaner Peter Gregg im Porsche 924 Carrera GTP des Werksteams nominiert worden. Bell musste kurzfristig einspringen, um Peter Gregg nach einem Verkehrsunfall in Frankreich zu ersetzen. Ihm kam zugute, dass er im Frühjahr 1980 bereits an den Abstimmungsfahrten in Le Castellet mitgewirkt hatte. Derek Bell und Al Holbert kämpften sich, vom 34. Startplatz kommend, durch schweren französischen Landregen. Sie profitierten von der Gewichtsverteilung des Transaxle-Konzeptes. Mit ihren 320 PS von der Papierform her unterlegen, tauchten sie nach sieben Stunden unter den ersten zehn des Gesamtklassements auf. Porsche-Rennleiter Manfred Jantke erklärte, frühestens nach 15 Stunden damit gerechnet zu haben. Nach überstandener Nacht schlug die Defekthexe am Sonntagmorgen zu. Am Audi-Motor streikte ein Auslassventil. Mit drei Zylindern und Leistungsverlust retteten sich Bell und Holbert als 13. ins Ziel. Porsche lernte den Mann von der Insel als Ruhepol schätzen. Verlässlichkeit, tadellose Umgangsformen und ein stilles Anerkenntnis der jeweiligen Teamleader waren seine Stärken. Diese Tugenden bahnten ihm 1981 den Weg in einen potenziellen Siegerwagen...

Das war nur die Einleitung, die komplette Story finden Sie in der Dezember-Printausgabe der PORSCHE SCENE – mit acht Seiten zusätzlichem Umfang ab dem 11. November 2011 im Zeitschriftenhandel!

Von: Carsten Krome | Fotos: Historisches Archiv Porsche AG; PORSCHE SCENE USA/AW

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