Fränkisch Racing Green

1973er 911 E im RSR-2,8-Look

1973er 911 E im RSR-2,8-Look

1973er 911 E im RSR-2,8-Look

Fotos: Roland Köhl

Drei Buchstaben sind es, die durch ihre Kombination mit zwei Ziffern die Herzen, Gasfüße und Portemonnaies vieler Elfer-Fans in Unruhe bringen: 2,8 RSR. Nur 57 Exemplare des "RennSport Rennwagen" verließen das Werk zu Wettbewerbszwecken. Rund 300.000 Euro muss heute investieren, wer einen dieser originalen Legenden sein eigen nennen will. Der 43jährige Roland Köhl aus Mittelfranken ließ da lieber seinen ganz persönlichen Elfer im RSR-Look entstehen.

Der Schweizer Herbert Müller und der Niederländer Gijs van Lennep sorgten 1973 für einen weiteren Sieg in der schon damals langen Porsche-Triumphliste. Ort des Geschehens: Die zum letzten Mal mit WM-Status ausgetragene Targa Florio. Denn zu gefährlich zeigte sich dort die auf öffentlichen Straßen ausgetragene Rennerei. Nach einem weiteren tödlichen Unfall war dann auch drei Jahre später ganz Schluss. So bleibt der seriennahe Rennwagen 2,8 RSR von Müller und van Lennep "ewiger Sieger." Selbst die Rennsport-Prototypen von Alfa Romeo oder Ferrari konnten damals kein Paroli bieten. Aber auch anderswo lief es erfolgreich. Der RSR holte zuvor bereits mit der US-Fahrerpaarung Peter Gregg und Hurley Haywood bei den 24h von Daytona den Gesamtsieg.

Im weiteren Verlauf der 73er Saison mischte der Gruppe-4-Rennwagen immer wieder auf vorderen Plätzen mit. So auch beim Sarthe-Klassiker: Platz vier für Müller/van Lennep bei den 24h von Le Mans - im Gesamtklassement wohlgemerkt.So was sorgt heute über 35 Jahre später für Begehrlichkeiten unter den Porsche-Fans.

Roland Köhl aus Abenberg in Mittelfranken sorgte selbst für Abhilfe! Der 43jährige Einkaufsleiter ist seit frühester Kindheit mit dem Porsche-Virus infiziert; der universalen Carrera-Bahn sei Dank. Doch wegen Kinder, Haus und "chronischen Geldmangels" musste Köhl bis 2000 warten, um die damals auf der Schlitzpiste ausgetragenen Duelle in die Realität umzusetzen. Da kaufte er einen favorisierten 911 S - und ist "auf Deutsch gesagt richtig auf die Schnauze gefallen."

Den ganzen Artikel lesen Sie in PORSCHE SCENE 02/2009

Von: Peter Löschinger

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